Friedrich Merz stellt sich heute der Sommerpressekonferenz. Statt neuer Angriffsflächen will er vor allem Stabilität vermitteln und seine jüngsten Kompromisse als Erfolge der demokratischen Mitte verkaufen, analysieren Gordon Repinski und Rasmus Buchsteiner.
Im 200-Sekunden-Interview kritisiert der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter Trumps wankelmütige Iran-Politik und drohende Zölle für die Straße von Hormus. Statt kurzfristiger Wirtschaftsinteressen fordert Kiesewetter den strategischen Stopp iranischer Finanzströme und eine konsequente Entwaffnung der Hisbollah.
Unterdessen greift im Auswärtigen Amt von Johann Wadephul eine neue Sprachregelung. Sonderzeichen wie Gendersternchen, Unterstriche oder Doppelpunkte sind ab sofort im amtlichen Schriftverkehr und im Intranet untersagt. Das Ministerium verliert sich in bürokratischen Leitfäden über korrekte Partizipien.
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